Von Bruck an der Mur auf den Hochschwab bei Turnau

Von Bruck an der Mur, einer der ältesten und schönsten Städte Österreichs mit dem bekannten Kornmesserhaus über Turnau am Fuß des Hochschwabs bis auf den Hochschwab selbst, dem größten Gamsrevier Europas und der Wasserspender für Wien und Graz.

Eine Mehrtageswanderung, auf die der Begriff Hauben nicht automatisch bei Schlechtwetter sondern vor allem kulinarisch zutrifft und die
kulturell -  landschaftliche Höhepunkte sowie natürlich alpine Gipfelerlebnisse garantiert. Zahlreiche bewirtschaftete Almen und romantische Wegabschnitte führen  in das Herz der Hochsteiermark.

Die Tour im Überblick

Länge der Tour: 65 Kilometer, aufgeteilt auf 3 – 4 Tage
Dauer: 3 – 4 Tage
Höhenmeter Aufstieg: 4.900 Hm, aufgeteilt auf 3 – 4 Tage
Kindereignung: nein
Gastronomie: mehrere Schutzhütten und Gastronomiebetriebe entlang der gesamten Tour
Panorama: im Norden und Westen die gesamte steirische Bergwelt, im Süden bis Graz und im Osten bis in die ungarische Tiefebene

Wegbeschreibung

  • Tag 1: Hauptplatz von Bruck an der Mur - Gasthaus Himmelwirt - Almgasthaus Hutterer - Rennfeld Schutzhaus
  • Tag 2: Rennfeld - Buchecksattel - Schwarzkogel - Buschenschank Hochreiter - Sölsnitz - St. Lorenzen im Mürztal - Göritz / Pogier - Pfarrberg - Bründlweg - Pogusch - Skigebiet Schwabenbergarena - Turnau
  • Tag 3: Turnau - Osterer Alm - Turnauer Hochanger - Göriacher Alm - Lappental - Seeberg bzw. Seewiesen
  • Tag 4: Seewiesen bzw. Seeberg - Florlhütte - Voisthaler Hütte - Obere Dullwitz - Graf Meran Steig - Rotgangboden - Schiestlhaus - Hochschwab - Schiestlhaus - Aflenzer Staritzen - Seeberg bzw. Seewiesen
  • Tag 4 - die Absolvierung dieses Tourenabschnittes ist in einem Tag nur ausgesprochen konditionsstarken Wanderern zu empfehlen, besser und erlebnisreicher ist die Aufteilung dieser Tour auf 2 Tage und eine Übernachtung entweder in der Voisthaler Hütte oder am Schiestlhaus.


Wichtig: Die gesamte Mehrtagestour verläuft auf markierten und entsprechend von den alpinen Vereinen (Alpenverein, Naturfreunde, Touristenklub) gewarteten Wegen.
Jedoch - lange Tour bis auf knapp 2.300m Seehöhe, daher: auch im Sommer Überjacke, Haube und Handschuhe nicht vergessen! Notruf Bergrettung 140. Im Juni können vereinzelt im Hochschwabgebiet noch ausgedehnte Schneefelder vorkommen. Die letzte Etappe sollte nur bei sicherem Wetter angegangen werden!
Wanderausrüstung inklusive Hüttenschlafsack, Taschenlampe, genug Trinkvorräte, Sonnenschutz sowie natürlich Regengewand, Haube und Handschuhe sind obligat. Gute, passende und wasserdichte Wanderschuhe sind ebenso sehr zu empfehlen! Und wenns´ wirklich drückt - ein Blasenpflaster kann im Fall des Falles sehr hilfreich sein.